Seekrankheit
Keine Angst vor Seekrankheit

Einige Gäste haben Angst Seekrank zu werden. Einige waren bereits auf Fähren, und waren Seekrank. Seekrankheit ist aber von vielen Faktoren abhängig: frische Luft, Blick auf den Horizont und gleichmäßig ruhige Bewegungen des Schiffs vermindern die Gefahr von Seekrankheit. Wenn wir mit Florette segeln, sorgt der Luftdruck in den Segeln dafür, dass sich das Schiff wesentlich ruhiger bewegt, als bei reinem Motorantrieb. Sollte der Wellengang wider erwarten etwas stärker sein, können wir das Schiff mit unseren Segeln stabilisieren.

Außerdem verbringen wir pro Törn nur wenige Tage vollständig auf See. Meistens segeln wir nur wenige Stunden (3-5) und diese oft mit diversen Bade- oder Landpausen. Bei so kurzen Strecken ist so gut wie keine Gefahr vorhanden, wirklich Seekrank zu werden. Die meisten Nächte verbringen wir sowieso in ruhigen Buchten vor Anker.

Angst vor Seekrankheit sollte Sie also nicht zurückhalten, einen fantastischen Segeltörn auf einem der letzten Oldtimer-Windjammer zu buchen.

Und für alle Fälle: schnell zur Rehling und auf die Windrichtung achten!

Wenn es etwas gibt, was einem das Segeln vermiesen könnte, dann ist es die Seekrankheit, gegen die kaum jemand hundertprozentig gefeit ist - außer er ist schon sehr alt, denn im Alter verkümmert das Organ im Ohr, das hierfür verantwortlich ist.

Es ist möglich, dass man am ersten Tag etwas Seekrank wird. Doch in der Regel legt sich das meistens nach ein paar Stunden, sobald sich das Gleichgewichtszentrum im Mittelohr daran gewöhnt hat.

Tatsache ist, dass wir in den letzten 25 Jahren 10 bis 15 Gäste an Bord hatten, die sehr schwer Seekrank waren. Die erste Nacht verbringen unsere Gäste im Hafen, so dass sie den ersten Tag auf See ausgeruht und fit antreten.

Falls wirklich jemand Seekrank wird, ist es auch kein Problem. Die Einnahme von Reisetabletten oder ähnlichen Medikamenten können Abhilfe schaffen. Bitte beachten Sie dazu auch unsere Seite über das Gepäck.

Der Betroffene kann aber auch selbst zu seiner Genesung beitragen: Er sollte so viel wie möglich beschäftigt werden.

Weitere Tipps: Den Horizont in Lee (genaue Erklärung finden Sie auf unseren Segelseiten) ansehen. Dabei sollten Sie sich in Richtung der stärksten Schiffsbewegung setzen oder halten, bei Rollbewegung also quer zur Schiffsachse, wenn das Schiff stampft nach vorne gucken und die Wellen beobachten. Grundsätzlich die Schiffsmitte bevorzugen, also unseren großen Sitzbereich auf dem Sonnendeck oder den Salon unter Deck.

Viele unserer Gäste haben spästestens am Ende der Reise das berühmte Florette Syndrom. Man hat sich so gut an das Schiff gewöhnt, dass wenn man an Land geht alles schwankt. :-)

Kapitän Ron Haynes

Was tun gegen
Seekrankheit

• Reisetabletten: Sie können damit die Seekrankheit vermeiden, werden aber meistens sehr müde, leicht apathisch