Schon von weitem erkennt man den scheinbar gutmütig qualmenden Vulkan. Sanfte Rauchschwaden nebeln am Tag den Gipfel des berühmten Stromboli ein. Nicht umsonst wird er auch Leuchtturm des Mittelmeers genannt. Mit unserer Florette fahren wir an der Lavastrasse Filo del Fucco vorbei und gehen vor dem malerischen San Vincenzo vor Anker. Der mehrstündige Aufstieg, der erst am Abend beginnt ist nur in geschlossenen Gruppen mit Bergführer erlaubt. Die Nachtwanderung auf den Stromboli ist nur mit gutem festen Schuhwerk erlaubt, da es keine gesicherten Wege gibt. Wegen der Gefahr von herabfallenden Steinen erhalten Sie für die Führung einen Helm. Eine Taschenlampe, falls Sie keine eigene dabei haben, können Sie sich gegen eine kleine Mietgebühr ausleihen. Da Sie über 800 Höhenmeter bewältigen, sinkt die Temperatur um einige Grad, sobald Sie die Vegetationszone verlassen. Nehmen Sie daher unbedingt warme Kleidung mit. Wasser und Brotzeit sollten Sie für die kleinen Pausen zur Stärkung mitnehmen. Der Abstieg erfolgt über die andere Seite, und Sie müssen zum Teil knöcheltief gegen den nachrutschenden Lavasand ankämpfen. Aus diesem Grund ist der Abstieg für die meisten Teilnehmer sehr unangenehm und anstrengend. Das einmalige Erlebnis, dass Sie dabei erwartet, ist aber Entschädigung genug.
Seit Ende Februar 2007 ist der Stromboli wieder sehr aktiv. Wieder hat sich eine neue Krateröffnung aufgetan, und bereits am Tag sind die Lavaströme sichtbar.