Geschichte

Picchiotti Werft

Die Schoner von Viareggio, Brigantino, Barkentine (Barcobestia =Best BARK) waren berühmt für ihre außergewöhnlich guten Segeleigenschaften, ihre Seetüchtigkeit und Langlebigkeit. Es gibt Berichte, wonach deren Frachtsegelschiffe über 200 Jahre im Atlantikhandel aktiv tätig waren und von anderen Werften kopiert wurden.

Die schnellsten Schiffe nannte man auch frecca del Mare. Ein alter Schiffbauspruch: "Se vuoi una barca da cammino, testa grossa e culo fino, cioè la classica barca viareggina" (Wenn du ein schnelles Schiff willst, brauchst du einen großen Bug und ein kleines Heck - dies entsprach der typischen Bauweise von Viareggio). Die Gründung der Picchiotti Werft geht zurück bis ins 16. Jahrhundert.

Die Picchiotti Werft baut heute als Tochterunternehmen der Perini Navi Group (http://www.perininavi.it/en) Motor- und Segelyachten von Weltklasse, wie z.B. das Vollschiff Maltese Falcon.

Ein Relikt längst vergessener Handwerkskunst

Florette wurde in einer der berühmtesten Werften Italiens gebaut, der Picchiotti Werft. Die Picchiotti Werft kann zurück verfolgt werden bis ins 16. Jahrhundert in Limite sull'Arno, Empoli. Später expandierte die Werft unter anderem nach Viareggio, wo sie dann zu einem der wichtigsten Standbeine in der italienischen Schiffsbauindustrie wurde. Florette gehörte zu den letzten originalen Windjammern, die noch für die aktive Frachtschifffahrt gebaut wurden. Eine unglaubliche und berührende Geschichte beginnt. Florette muss sich gegen moderne Frachtschiffe behaupten. Dann folgt der gefährliche Einsatz im Krieg. Was musste passieren, dass der Kapitän aus Verzweiflung sein eigenes Schiff flutet?

Wie kann es sein, dass Florette aber noch heute aktiv ist? Haben Sie eine Vorstellung, was es bedeutet, wenn eine ganze Familie an Bord lebt? Wie ist es, wenn man seine gesamte Kindheit auf einem Windjammer im Mittelmeer erlebt? Was muss man alles tun, um ein solch seltenes Schiff zu erhalten?